Floh- und Antikmärkte

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Flohmarkt, Trödelmarkt oder Antiquitätenmarkt: Belgien ist ein ausgesprochenes Flohmarktland und somit ein Paradies für Sammler und Trödler. Sowohl in Brüssel als auch in der Wallonie locken zahlreiche Märkte.

 

(c) WBT - Anna Klocke

 

Die schönsten Floh- und Antikmärkte

Belgien ist ein ausgesprochenes Flohmarktland und somit ein Paradies für Sammler und Trödler. Seit 1979 ermöglicht ein Gesetz Privatleuten ihren überflüssigen Haushalt abzustoßen. So hat sich eine rege Trödelmarkttradition entwickelt, die heute noch fortbesteht. In fast jedem Ort gibt es jede Woche einen Floh-, Trödel- oder Antikmarkt.

In der Liste finden Sie die schönsten Floh-, Antik- und Trödekmärkte in Brüssel und in der Wallonie!

(c) Brussels Vintage Market

Brüssel

In Brüssel zieht es Flohmarktliebhaber besonders auf die Place du Jeu de Balle und auf die Place du Grand Sablon.  Aber auch andere Flohmärkte in Brüssel laden herzlich zum Stöbern ein.

  • Da wo das Abenteuer von "Tim und Struppi" begann, wird täglich gestaunt und gestöbert: auf dem ???.
     
  • Der ??? lädt jedes Wochenende zum Stöbern und Sammeln ein.
  • Belgiens älteste Kunst- und Antiquitätenmesse präsentiert sich jedes Frühjahr in Brüssel. Die ??? lädt auf 15.400 Quadratmerten zum Stöbern ein.
     
  • Jedes Jahr im März treffen sich professionelle Sammler und neugierige Amateure auf der ??? zum Austausch von Vintage Möbeln, bis hin zu Skulpturen, Schmuck und Keramik.
     
  • Für Vintage-Fans bietet der ??? eine tolle Möglichkeit zum Stöbern. Dieser besondere Trödelmarkt findet jeden ersten Sonntag im Monat statt.

In diesem Video gibt Tour-Guide Sasha einen Einblick in das gemütliche Marollen-Viertel und den Flohmarkt am Place du Jeu de Balle:

Film: www.cross-media-redaktion.de

 

Wallonie

Auch die vielen Floh- und Antikmärkte in der Wallonie locken Besucher aus ganz Belgien, Deutschland und der Umgebung an.

  • Der größte Flohmarkt des Landes, der ???, findet jedes Jahr im August in statt. 
     
  • Auf der ??? werden auf 13.000 Quadratmetern Kunst- und Antiquitäten-sammlungen vorgestellt.
  • Möbel, Bilder, Puppen, Vasen, Sammelstücke, Nippes und so manches Schätzchen findet man auf dem ??? !
     
  • Unter mächtigen Eichenbalken kann man an Pfingsten auf dem ??? stöbern !
     
  • Bücherliebhaber werden an Ostern zum ??? eingeladen !
     
  • Der ??? präsentiert Antiquitäten und ausgewählten Trödel hinter der beeindruckenden Kulisse des Schiffshebewerks von Ronquières.
     
  • Als "

    Champs-Elysées des Trödels" wird der wöchentliche

    ??? in der Heimat von George Simenon gerne bezeichnet.
     

  • "Café Europa" nannte Kaiser Joseph II einst die Stadt Spa. Heute lädt sie jeden Sonntag zum Flanieren und Stöbern auf dem ??? in der Galerie Leopold II ein.
     
  • Der ??? bietet nicht nur ein riesiges Revier zum Stöbern, Entdecken und Handeln sondern auch einen tollen Blick über die belgischen Ardennen, nach Luxemburg, Deutschland und Frankreich von seinem Standort auf dem Hügel von Arlon.
     
  • Jeden Sonn- und Feiertag verwandelt sich der Parkplatz des Supermarktes Carrefour in den ???, ein Mekka für internationale Trödelfans und Käufer.

     (c) WBT - JP Remy

Termine Floh- und Antikmärkte

Die Termine der großen Antik- und Flohmärkte in der Wallonie und in Brüssel können Sie in unserer Veranstaltungsliste finden:  Highlights

Flohmarktland Belgien

Belgien ist das Flohmarktland Nummer eins. Der Grund liegt in der wirtschaftlichen Entwicklung des Königreichs.

Durch die Industrialisierung, die aus England herüber schwappend auf dem europäischen Festland zuerst in Belgien einsetzte, erlangte der kleine Staat einen starken wirtschaftlichen Aufschwung. Zudem schöpfte er in seiner Kolonie, Belgisch-Kongo, enorme Reichtümer ab. Offene Märkte gegenüber anderen Ländern sorgten in den 40/50er Jahren für einen nicht abreißenden Einfuhrstrom; der Kauflust waren kaum Grenzen gesetzt. Damals war Belgien Europas reichstes Land.

Doch als der Kongo 1960 unabhängig wurde, der Goldstrom versiegte und die Stahlkrise der 1970/80er Jahre die Nation schwer traf, bahnte sich eine katastrophale ökonomische Krise an.

Not macht erfinderisch

Die hohe Inflation verteuerte Neuwaren enorm, der Kauflaune war ein jähes Ende bereitet, aber nur temporär. Denn ab 1979 ermöglicht ein Erlass auch Privatleuten, Gegenstände auf Märkten zu verkaufen. Speicher wurden entrümpelt, Gebrauchtes zusammengetragen und überall im Lande preisgünstig auf Trödelmärkten verkauft. Händler aus den umliegenden Ländern fanden sich ein und bereicherten die Märkte mit ihren Waren, es entwickelte sich eine rege Flohmarktkultur, die bis heute anhält.